Taipei – Tag 3 (22.2.2015)

Da dieser Tag ein Sonntag war und wir uns mitten in den Chinese New Year-Feierlichkeiten befanden, war es natürlich offensichtlich, dass FAST JEDER in und um Taipei herum den Tag für einen Familienausflug nutzen würde. Und was wäre besser, als diesen mit der ganzen Familie im Zoo zu verbringen?  Stimmt – nichts!


Das wurde uns klar, als wir auf dem Weg zu „Maokong“ waren – einem Zoo und daneben eine Gondel, die uns direkt auf den Berg brachte. Wir entschieden uns dann, die Gondel zu nehmen und konnten von oben in weiter Ferne und etwas hinter Nebel den Taipei 101 und die ganze Stadt sehen. Eigentlich gab es am Berg Maokong, auf den uns die Gondel brachte, oben nichts sonderlich Interessantes – trotzdem versuchten wir es mit traditionellem Tee 🙂 Wir wählten ein kleines Tee-Lokal, das sich etwas abgelegen von der Straße befand und nahmen mitten im großen Gastgarten Platz. Die Kellnerin dort sprach fließend Englisch (was in Taipei nicht immer der Fall war) und empfahl uns den „Four seasons Spring Tea“. Gute Wahl, wie sich später herausstellte. Es war soo interessant zu beobachten, wie sie den Tee zubereitete.

Als wir wieder mit der Gondel unten angekommen waren, mussten wir leider Daniels altes Handy gegen ein neues tauschen, da seines nach und nach den Geist aufgab. Gut, dass in Asien auch Sonntags die Shopping-Zentren offen hatten und alles war schnell erledigt. Danach sahen wir uns noch zwei Tempel an – nämlich den Longshen Tempel und die Chang Kai Shek Memorial hall. Beim ersten Tempel wurden wir von einer Chinese New Year-Tradition überrascht und alle gingen mit Räucherstäbchen einer bestimmte Route im Tempel nach. Beeindruckend war es, obwohl wir den Sinn dahinter dort auch noch nicht ganz verstanden.

Bei der Chang Kai Shek memorial hall war es bereits dunkel und wir sahen das ganze Areal voll beleuchtet. Es wirkte so mächtig auf uns! Eigentlich war die Chang Kai Shek memorial hall nur das „weiße“ Gebäude und alles unterhalb rundherum war eine Konzerthalle und ein weiteres Gebäude vom Nationaltheater.
Dort sprach uns dann auch eine Chinesin auf Deutsch an, weil sie unsere Sprache erkannte und wollte so gerne mit uns sprechen. Sie erzählte uns, dass sie schon lange Chinesisch studierte und ihr Chinesisch war auch fast einwandfrei. Ein paar Fotos später machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren zum berühmten „Shilin Night market“.

Am Nachtmarkt wuselte es nur so vor Chinesen und wir wurden regelrecht voran getrieben. An Stehenbleiben und Fotos machen war kaum zu denken, weil die Masse uns immer weiter schob. Wir probierten frische taiwanesische Früchte und später auch noch traditionelle Dumplings 🙂

Müde ging es zurück ins Hotel – am nächsten Tag war auch schon unser letzter Tag in Taipei – endlich ging es am Montag ab nach Kaohsiung. Unsere „Heimat auf Zeit“ für die nächsten 130 Tage.

Bis bald,

Sandra ♥

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