SEOUL – day #2

Am zweiten Tag verabredeten wir uns für 9 Uhr, um dann gemeinsam am Campus von Andreeas Uni zu frühstücken. Angeblich sollte es dort koreanisches Frühstück geben, was dann aber nicht so war und wir aßen dann in einem kleinen, feinen Café. Davor spazierten wir aber noch über den Campus und er war echt schön!! Die Bauweise der Gebäude erinnerte irgendwie stark an Europa und auch jedes der einzelnen Gebäude war irgendwie anders.

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Vom Campus aus fuhren wir dann in die Innenstadt in das Viertel „Insadong„. Insadong war für mich irgendwie das Covent Garden aus London, nur eben in Seoul. Viele Touristen, viele Künstlershops, viel Street food, viele Souveniergeschäfte, zwischendrinnen Art Galleries, Ausstellungen und nette, kleine Kaffeehäuser. In diesem Viertel ist es richtig lustig auf und ab zu spazieren, da man immer wieder neue Sachen entdeckt.

Dort ließ mich Andreea dann bis zum Abend alleine, da sie zu einem Gruppenmeeting zur Uni zurück musste. Also hatte ich genug Zeit und fuhr gleich mal ans andere Ende der Stadt, um das Hard Rock Café zu suchen. Wie ich mittlerweile schon draufgekommen bind, befinden sich diese immer ziemlich versteckt irgendwo zwischen den Straßen, und die meisten Tourist guides kennen das Hard Rock Café nicht einmal. Also irgenwo W-Lan schnorren, kurz die Adresse googlen, gut merken, wo ich ungefähr hinmusste und erhoffen, dass ich es gleich finde 😉
Wie erwartet, dauerte es ein bisschen, bis ich es fand, denn es befand sich im 5. Stockwerk einer riiiiiesigen Luxus-Shopping mall. Aber immerhin – ich habs gefunden 😀

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Fürs Mittagessen suchte ich mir ein kleines koreanisches Restaurant und probierte BBQ Reis und Kimchi (typisch koranisches sauscharfes, eingelegtes Kraut) gabs gratis dazu.

Anschließend schaute ich mir das Korea House an, das dazu diente, dass Touristen das ‚richtige, typische, traditionelle Korea mit seiner Kultur‘ erleben konnten. Es war ein großes Areal, auf dem man herumspazieren konnte. Es waren Häuser und Gärten traditionell wieder aufgebaut und an den Garagen mit ihren Autos vor dem Eingang konnte man erahnen, dass es dorthin zum Leben nur die reichsten der Reichen schafften.

Dann wartete ich auf Andreea und wir fuhren gemeinsam zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem N Seoul Tower. Wie jede Stadt in Asien hatte auch Seoul einen Aussichtsturm auf einem Hügel. Wir fuhren dort als hin, und waren uns aber im Vorhinein schon einig, dass wir nicht auf den Tower wollten. Leider habe ich jetzt schon zweimal die Erfahrung gemacht, dass durch Smog, Nebel und ungeputze Fenster die Aussicht auf die Stadt nicht wirklich schön ist und man das Geld lieber anders verwenden sollte. Also genossen wir die Aussicht vom Hügel und warteten, bis es dunkel wurde.

Zum Abschluss des zweiten Tages fuhren wir noch zu einer Light show in der Nähe der City hall und es war echt beeindruckend, mit wie wenig Aufwand man so etwas für Touristen machen konnte – echt schön! Es war eigentlich nur ein Laser, der in Wasserdunst verschiedene Objektive strahlte, die dann mit Musik begleitet wurden.

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