SEOUL – one more day ;)

Wie es die Überschrift schon verrät, hatte ich einen Tag länger Zeit in Seoul, um diese meega Stadt zu erkunden. Ich hab wirklich keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte, aber jedenfalls hab ich Schussel es totaaal mit dem Datum verhaut. Am Samstag, gegen Nachmittag, wollte ich nämlich ganz easy in einem Café, in dem ich WLAN hatte, meinen Rückflug einchecken, um mir das ganze Prozedere dann am Flughafen zu ersparen. Eingeloggt wunderte ich mich dann über China Airlines, dass ich noch kein E-Mail mit der Aufforderung zum Online Check-in bekommen habe. Nichtsdestotrotz hatte ich meine Flugnummer abgespeichert und probierte es dann selbst, dass das dann abgeschlossen ist. Als ich mich dann mit meiner Flugnummer eingeloggt habe, sehe ich jedoch, dass mein Rückflug erst am Montag ging, und der 11. anstatt der 10. Mai war. What? Hmm. Was mach ich jetzt? Ich hatte ja für die Sonntagnacht keine Unterkunft mehr gebucht. Hmmm..

Ich versuchte dann mit Andreeas Handy bei China Airlines anzurufen, um meinen Flug einen Tag vorzuverlegen. Dieser Spaß hätte mir aber 60 € gekostet und wäre aber ohnehin nicht mehr erhältlich gewesen, da der Sonntag-Flug voll war. Hm.

Dann war ich schon so weit und wechselte von ratlos, erschrocken und überrascht zu amüsiert und musste schon über mich selbst lachen. Typisch ich! haha Na dann, schnell booking.com checken, ob sie irgendwo in der Stadt eine billige Unterkunft für mich für die kommende Nacht hatten. Was solls 😉 Irgendwie freute ich mich aber schon total auf die Nacht im Hotel – denn jedes billige Hotel war bestimmt besser als meine Unterkunft der vergangenen Tage 😉 😉

Ja – so kam es, dass ich noch den ganzen Sonntag im wunderschönen Seoul verbringen durfte! Und wir hatten echt top Wetter für diesen Tag. Andreea und ich trafen uns erst gegen Mittag zum Mittagessen und ich konnte einmal ein bisschen ausschlafen, da die vergangenen Tage echt nicht ohne und vollgestopft mit Sightseeing waren. Also war dann die Frage – Korean BBQ oder Korean Cold noodles? Ich war eindeutig für BBQ, denn ich wusste nicht so recht, wie ich mir BBQ mitten in der Stadt vorstellen sollte, denn unsere Grillereien von zu Hause konnten es nicht sein 😉

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Unser Sightseeing-Plan führte uns dann an dem Tag zum Secret Garden hinter dem Changdeokgung Palast. Was wir aber nicht wussten war, dass wir Eintritt für den Palast zahlen mussten, um dann mit erneutem Eintritt in den Secret Garden zu kommen. Da der Garten so wunderschön sein sollte, bezahlten wir eben doppelt und hatten dann eine geführte Tour durch den Garten, die wir dann aber nach der Hälfte abbrachen und selbst herumspazierten, denn man muss nicht unbedingt wissen, wie alt die Bäume schon waren und welcher König wo wann wie gelebt hat 😉

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Nicht weit weg vom Palast war dann Insadong, das Künstler-Touristen-Viertel, in dem ich davor schon einmal war. Ich wollte dort unbedingt nocheinmal durchspazieren und Andreea zeigte mir dann das beste Street-Food, das ich dann natürlich auch probieren musste 😉
Danach verlor ich noch meine Beep-beep-MRT-Karte, mit der ich keine Einzelfahrten lösen musste, also fuhren wir nicht mehr quer durch die ganze Stadt zu einem Einkaufscenter, sondern direkt zurück nach Hoegi, dem Stadtteil, wo meine Unterkunft war und auch Andreea wohnte. Ich holte dann noch schnell meinen Koffer und anschließend probierten wir noch die Cold noodles – jedoch nur gemeinsam eine Portion, da wir ja das Street food davor auch kosten mussten! Ich sags euch – in Korea ist JEDES Essen scharf, egal ob Fleisch, Nudeln, Soße zum Dippen.. alles!! Auch wenn man sagt, man will es bitte „nicht so scharf“, ist es für uns Europäer noch immer wie Feuer im Mund und eigentlich unessbar, da man nach ein paar Bissen einfach nix mehr schmeckt. Schade..

Wofür Seoul auch bekannt war, waren die vielen unterschiedlichen Beauty-Stores, in denen man von Gesichtsmasken, über Gesichtspackungen, Cremes, Make up und Nagellack aaaaalles nur erdenkliche in jedem Duft kaufen konnte. Während diesen vier Tagen musste ich natürlich in den ein oder anderen Shop und mich selbst davon überzeugen – denn sowas kannte ich von Kaohsiung nicht! Vor allem die Gesichtsmasken waren relativ billig und vielversprechend – so musste dann die eine oder andere natürlich mit – logisch!

beauty shops in Seoul

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So trennten sich dann wieder unsere Wege und ich machte mich auf den Weg in die Innenstadt zu meinem Hotel für die letzte Nacht. Ich war echt sooo mega froh, dass Andreea jeden Tag fast immer für mich Zeit hatte und mir die Stadt so zeigte, wie ich sie wahrscheinlich nicht gesehen hätte oder zumindest hätte alles ein bisschen länger gedauert und ich hätte die Hälfte deswegen nicht gesehen : )

Nach kurzer Sucherei fand ich dann das Hotel, das umgeben von Straßenmärkten war. Und verabschiedete mich dann nur mehr zum Schlafen in meinem Zimmer.
Am nächsten Tag hatte ich dann 1,5 Stunden Fahrt zum Flughafen vor mir und konnte dann endlich einchecken und ab ging es wieder nach Kaohsiung – Tschüss Seoul – it was a pleasure!

IMG_8483 Flugzeugselfie

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